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Das Dorf Rasna

Řásná

Řásná gehörte in der Vergangenheit zum Gut der Burg Štamberk. Diese wurde vermutlich in der zweiten Hälfe des 13. Jh. gegründet als Wachtburg an der Landesgrenze. Es kreutzen sich hier alte Handelswege. Die erste schrifliche Erwähnung über die Burg stammt aus dem Jahre 1356. Damals haben die Heren aus Hradec diese Burg von Štěpán aus Březnice und Štemberk übernommen. Das Dorf wurde dann bei der Kolonisierung der unwohnten Gebiete im 14. Jh. gegründet. Zum ersten Mal wurde das Dorf in der Aufzählung der Dörfer, die zur Burg gehörten, im Jahre 1385 erwähnt. Seit 1410 gehört das Dorf zur Telčer Herrschaft.

Ende des 16. Jh. werden hier 17 Ansässige angeführt, im Jahre 1840 spricht mach schon von 260 Einwohnern in 34 Häusern. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jh. entwickelte sich im Dorf und auch in der Umgebung das Steinmetzhandwerk, 1896 wurde in Řásná die Feuerwehr gegründet. Heute hat das Dorf etwa 200 Einwohner.

Řásná liegt 5 km von der historischen Stadt Telč, 630 m ü. d. M. Est ist ein Eingangstor in die Iglauer Hügel mit dem höchsten Berg Javořice (837 m).

Der natürliche Bestandteil sind Teiche, der bedeutendste ist der Teich Velký pařezitý rybník. Dank der Entfernung von den Grossstäten blieb die Landschaft von Řásná grösstenteils erhalten und bietet ideale Erholungsmöglichkeiten.

Durch das Dorf führt "Březinas Weg", ein rot markierter Wanderweg, der Počátky, den Geburtsort von Otokar Březina, mit seiner letzen Wirkungsstelle Javořice nad Rokytnou verbindet. Die Trasse führt auch nach Telč, wo Otokar Březina studiert hat und nach Neureich, wo er als Lehrer gewirkt hat.

In der Umgebung von Řásná finden wir zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler. 2 km vom Dorf gibt es eine Wegkreuzung - heie kreuzen sich die bedeutendsten Wege der ganzen Region, die zu Naturschutzgebieten im Kataster des Dorfes führen: Mrhatina, Míchova skála, Teich Velký pařezitý rybník und Javořice. In diesen Naturschutzgebieten kann man seltene Pflanzearten beobachten und man sollte nicht einmal das Baden in den Waldteichen, besonders in den Teichen Velký und Malý pařezitý rybník, vergessen.

Hrad Roštejn

Etwa 5 km vom Dorf Řásná, blaue Markierung (nordöstlich), befindet sich die Burg Roštejn. Der Aufstieg (113 Stufen) auf den siebeneckigenTurm lohnt sich. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick auf dieIglauer Hügel mit Javořice und auf den südlichen Teil der Böhmisch-Mährischen Höhen. Die andere Richtung (blaue Markierung (führt uns an der Burgruine Štamberk zu Mrákotín vorbei, zum Sommererholungsort Dobrá Voda und in das "Tschechisches Kanada" genannte Gebiet. Die grüne Markierung zeigt uns den Weg auf den Berg Javořice, Míchova skála und zum Brunnen Studánka Páně mit reinen und wohltuendem Wasser. Die meisten Wege sind auch ideal für Radliebhaber.

Entlang der Wege kann man Gedenksteinen aus dem 18 und 19. Jh. begegnen, die uns an verschiedene, meistens tragische, Ereignisse erinnern.

Řásná bietet ideale Bedingunden auch für Freunde der Wintersportarten. Die Loipen werden im Winter gut gepftlegt und für Abfahrtsfreunde steht eine beleuchtete Piste in Mrákotín (4 km) zur Verfügung. Im Winter ist auch eine Sauna in Betrieb.

Es gibt hier auch interessante Sportveranstaltungen wie den traditionellen Langlaufwettkamf "Řásenská stopa" (Řásenská Spur) oder "Um den Pokal von Javořice", der jährlich von der freiwilligen Feuerwerh organisiert wird. Der Campingplatz und TJ bieten ideale Bedingungen auch für andere Sportarten.

Verpflegung im Dorf bietet das Restaurant, auf dem Campingplatz das Restaurant und im Sommer ein Kiosk beim Velkopařezitý Teich. Für die Touristen werden hier zahlreiche Unterkinftsmöglichkeiten geboten, so z. B. auf dem Campingplatz, in einer Hütte oder im eigenen Zelt, oder direkt im Dorf, in Privatunterkünften oder einer Pension.

Radweg "5021"

Radweg "5021" aus Kostelní Myslová über Mysletice, Olší, Mrákotín und Lhotka auf die Burg Roštejn. Der Weg ist den Sehenswürdigkeiten gewidmet und führt uns zu einer hunderjährigen Linde in Práskolesy, zu der Bergmannskirche Hl. joachim in Dobrá Voda oder zu der Burgruine Štamberk zwischen Lhotka und Řásná.

Míchova skála (3 km - westlich)

Markanter Felsenkomplex mit Türmen, umbegen vom Steinblocksee, direkt im Massiv des Bergs Javořice, in einer Höhe von 773 m Angesichts der Lage und Höhe der Türme bietet der Aufstieg auf seinen gipfel einen wunderschönen Blick über die Landschaft.

Štamberk und Kamenné moře/Steinsee (1 km sw)

Der Steinsee stellt das typische Beispiel eines Felsblockstromes dar, der in der Eiszeit durch Steinschlag entstanden ist. Die umliegende Landschaft is durch den ursprünglichen Buchenbenbestand gekennzeichnet, aus dem mächtige Granitblöcke emporragen. An die mittelalterliche Burg Štamberk erinnern uns 17 m hohe Überreste eines viereckigen Turmes und Überreste der Umfassungsmauern mit einem Eingangstor. Die Burg wurde 1443 von den Hussiten erobert und zerstört.

Mrhatina (2 km sw)

Naturschutzgebiet - Buchenwald mit Granitfelsen. Felsentürme, Schanzen und Felsenwände erstrecken sich über dem Bach Mysl§vka und steigen in eine Höhe von 710 m.

Javořice und der Brunnen Studánka Páně (4 km - westlich)

Javořice ist der höchste Punkt des Hügellandes (837m) mit einem 160 m hohen Fernsehsender. Der Brunnen Studánka Páně ist eine Wasserquelle in der Nähe von Javořice und es trafen sich hier im 17. und 18. Jh. die Böhmischen Brüder zu geheimen Gottesdiensten.

Velký pařezitý rybník (2 km nordwestlich)

Dieser Teich aus dem 16. Jh befindet sich direkt im Zentralteil der Iglauer Höhen. Er liegt in einem ausgedehnten Torfmoor und die umliegende Landschaft entspricht dem Typ eines Gebirges mit einer seltenen Moosart. Dank seiner Lage mitten im Wald bleibt das Teichwasser das ganze Jahr über rein und klar. Von ähnlichem Charakter ist auch der nahe Teich Malý pařezitý rybník (3 km nördlich).

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